Friedrich Schiller – Biografie

Friedrich Schiller Gemalt von ????

Friedrich Schiller

Schiller wurde am 10.11.1759 in Marbach von Elisabeth Dorothea Kodweiß (geb.1732, gest.1802), geboren. Sein Vater, Johann Caspar Schiller (geb.1723, gest.1796) war Offizier und später Hofgartenverwalter. Dort begann Schillers Leben. Er besuchte die Lateinschule der Stadt Ludwigsburg und schrieb die ersten Trauerspielversuche: Die Christen und Absalom.

Von 1773–1780 musste Schiller auf Befehl des Herzogs Karl Eugen in die militärische Karlsschule eintreten. Da die Karlsschule 1775 nach Stuttgart umzog, begann Schiller ein Studium der Medizin. Bis 1780 verfolgte Schiller gespannt den Unterricht und wurde nach der Preisverleihung und Entlassung aus der Karlsschule Militärarzt.

Die darauffolgenden zwei Jahre arbeitete er als Dichter und Arzt in Stuttgart. Das fertiggestellte Stück die Räuber wurde am 13.01.1782 im Mannheimer Hof- und Nationaltheater mit überwältigendem Erfolg aufgeführt.

Im Juli wurde Schiller wegen einer zweiten unerlaubten Reise nach Mannheim zu zwei Wochen Haft verurteilt, danach verbot der Herzog jede dichterische Betätigung. Und so floh Schiller am 22.09.1782 mit seinem Freund und Musiker Andreas Streicher.1782–1783 arbeitete Schiller als Bibliothekar in Meiningen. Er schloss mit dem späteren Mann (Herr Reinwald) seiner Schwester Christophine Freunschaft.

1783 verliebte sich Schiller unglücklich in Charlotte von Wolzogen.

Am 27.12.1784 bekam Schiller durch Karl August den Titel eines Rates verliehen. Schiller lebte nun die Jahre 1785-1787 als Gast bei Chritian Gottfried Körner in Leipzig und Dresden. Er bewohnte unter anderem das Weinberghaus Körners in Loschwitz an der Elbe. 1787 verliebte sich Schiller, in Henriette von Arnim. Im Dezember 1788 besuchte Schiller seine Schwester, die nun mit Reinwald verheiratet war, und besuchte auch Fam. Lengefeld, wo er auch dort wieder Bekanntschaften mit den Töchtern Caroline und Charlotte knüpfte.

Von Mai bis August wohnte Schiller in der Nähe von Rodolstadt, wo er nun fast täglich Fam. Lengefeld besuchte. Ende 1788 siedelte Schiller um nach Rudolstadt.

Am 07.09.1788 begegnete er zum ersten Mal Geothe. Am 15. 12 1788 wurde er zum unbesoldeten Professor an die Uni Jena berufen. Die Jahre vergingen und im Jahre 1790 wird Schiller der Hofratstitel verliehen.

Nun endlich war es soweit: Schiller heiratete am 22.02.1790 Charlotte von Lengefeld. 1791 erkrankte Schiller erstmalig an einer Lungen- und Rippenfellentzündung, die aufgrund der damaligen Erkenntnisse noch nicht vollständig geheilt werden konnte.Im Oktober 1792 verlieh die Nationalversammlung Schiller das französische Bürgerrecht.

Auch für Nachwuchs wurde gesorgt: Schillers erstes Kind Karl wird am 14. 09.1793 geboren. Im Sommer 1794 befreundete sich Schiller mit Goethe aufgrund eines Gespräches über die Urpflanze. 1795 lehnte er die Berufung nach Tübingen ab.

Am 07.09.1796 starb Schillers Vater. Schon kurz danach (1797) dichtete Schiller im Wettstreit mit Goethe seine schönsten Balladen.

Am 03.12.1799 zog die gesamte Familie Schiller nach Weimar um. Bis Schiller am 16.11.1802 seine Adelstitel erhielt schrieb und veröffentlichte er einige seiner vielen Werke …

In den Monaten April bis Mai verreiste Schiller 1804 nach Berlin. Der letzte öffentliche Auftritt bei einem Theaterbesuch am 29.04.1805 wurde von einem Fieberanfall beendet. Am 09.05.1805 starb Schiller. Er wurde in der Nacht vom 11.05.1805 zum 12.05.1805 auf dem Jakobsfriedhof beigesetzt.

Marianne Förster
26.06.2001 in Dresden